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THE SOCIETY …

“Sie ist schwanger – Will es aber noch nicht sagen. Denn – wir sagen es ja alle nicht vor der 12. bzw. 13. Woche, oder nachdem wir den Nackenfaltentest oder den Harmony Test hinter uns haben, bzw. in Händen halten.” Eine typische Sitaution in der wir alle schon waren, oder eine Freundin “beobachtet” haben …

Georg sprach mich auf den Artikel an, den ich vor kurzem auf der Facebook Seite geposted habe. Eine Frau hatte mehrere Fehlgeburten und auf Grund dessen, will sie ihre Schwangerschaften so früh wie möglich mit ihren Freundinnen und liebenden Mitmenschen teilen, damit sie eine Art “Support-Team/System” hat, falls es mal wieder schief gehen sollte.

Diese Entscheidung brachte mich zum nachdenken … würde ich es auch früher, mehreren Menschen mitteilen, wenn ich jetzt schwanger wäre? Wahrscheinlich. Aber eher aus dem Grund das ich vor Freude fast platzen würde und es nicht lange, schon gar nicht 13 Wochen für mich behalten könnte.

Als ich mit 21 das erste Mal schwanger war, war ich geschockt. Georg und ich waren erst seit 2 Monaten offiziell zusammen. Ich bin zwar zu der Zeit gerade bei ihm eingezogen, aber ich war arbeitssuchend und Georg Student. Es war einfach VIEL zu früh, VIEL zu viel auf einmal. Vorallem für so eine junge Beziehung. 21! Ich war ein Kind. Unsere Beziehung hätte diese Mutprobe nicht überstanden … also entschieden wir uns gemeinsam zu einer Abtreibung. Für uns war es die absolut richtige Entscheidung und ich würde es immer wieder so entscheiden.

Auch wenn es klarerweise Situationen gibt in denen wir uns denken “was wäre es geworden, ein Bub oder ein Mädchen?” … er/sie wäre jetzt schon 12 Jahre alt. Wahnsinn. Was für eine Vorstellung … Anyways, auf was ich eigentlich hinaus möchte ist unsere Gesellschaft.

Wird man “ungewollt” oder aber auch “gewollt” zwischen 13 und 23 Jahren schwanger – ist es VIEL zu früh. Man, bzw. Frau in dem Fall nicht in der Lage, in diesem Alter eine Mutter zu sein, denn sie sind ja seleber noch ein Kind. Und ich gebe zu, ich finde das eigentlich auch. Natürlich gibt es Ausnahmen und nur weil eine Frau, oder ein Mädchen früh ein Kind bekommen hat, ist sie deswegen keine schlechte oder schlechtere Mutter. Jedoch ist unser Bild von der Serie “Teenager werden Mütter” geprägt und demenstsprechend finden die meisten es nicht in Ordnung.

(ich gebe zu, ich liebe diese Serie, obwohl Georg mich schon mehrmals auf geistige Körperverletzung verklagen wollte, denn er muss es klarerweise mit mir schauen! :-) )

Entscheidet man sich also jung für ein Kind, ist man “verrückt” und verbaut sich seine eigene Zukunft und kann seinem Kind nichts bieten. (Stimmt leider auch oft) Entscheidet man sich jedoch das Kind nicht zu bekommen, denn man empfindet ähnlich wie die Gesellschaft oder sich selber einfach nicht bereit dafür, ist man ein Mörder. bringt sein Kind um und man wird verurteilt. “Denn jedes Kind hat es verdient zu leben” …

Wie ich diesen Satz gehasst habe und es noch immer tue. Auch wenn ein Fünkchen Wahrheit darin steckt.

Lebt man in einer festen Beziehung, ist Mitte / Ende 20 und wird schwanger – jedoch unverheiratet ist es auch nicht in Ordnung. Ein Kind braucht Stabilität, ein gefestigtest Elternhaus. Verheiratete Eltern. So wie es sich eben gehört. Heiratet man aber noch schnell, oder eben schon schwanger, dann tut man das ja nur, WEIL eine Schwangerschaft der Grund dafür ist. Man heiratet ja wegen dem Kind und nicht aus Liebe.

Heiratet man “zuerst” um dann standesgemäß eine Familie zu planen wird man ab der Sekunde der Ehe U N U N T E R B R O C H E N gefragt wann es denn ENDLICH soweit ist und man für Nachwuchs sorgt. Hat sich ein Paar dazu entschieden zu warten, trifft es auf Unverständnis. Klappt es nicht ganz so schnell wie man sich das gehofft hat UND man spricht darüber wird einem der weiseste Spruch aller zeiten mit auf den Weg gegeben “GUT DING BRAUCHT EBEN WEILE!” …

Ihr seht, man kann es uns, der Gesellschaft eigentlich eh nicht Recht machen… Also macht es EUCH recht! Entscheidet nach Eurem Gefühl nach Euren Herzen. Sprecht darüber oder auch nicht. Aber lasst Euch nicht von der Gesellschaft oder Euren Gefühlen auffressen. Macnhmal ist reden die beste “Medizin” und hilft. Mir hilft es sehr gut! Ich könnte nicht alles in mir behalten. Auch wenn das nicht immer gut für mein gegenüber ist.

Was ich Euch “mit auf den Weg geben kann” ist: Bietet Euren Kindern die besten Vorraussetzungen auch wenn das heißt es abzutreiben, es zur Adoption frei zu geben, es “zu früh” zu bekommen, zu heiraten oder sich vielleicht sogar vom Partner zu trennen … oder einfach gar nichts verändern. Ihr müsst glücklich sein. Und je glücklicher eine Beziehung ist, desto glücklicher wachsen die Kinder darin auf. Denn sie spüren es.

HAPPY MONDAY MAMIs❤

Picture: Pinterest / http://davidjoragui.com/environment/do-you-hate-society/

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