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LIFE IS GOOD – BE HAPPY

Die meisten Mamis die meinem Blog folgen & lesen, wissen was es mit diesem “Quote” aufsich hat. Allen anderen erzähl ich jetzt die Geschichte…

Als Lucian über ein Jahr alt war, musste ich mir eingestehen, dass sich eine Post-Partale-Depression breit gemacht hatte.

Leider. Ich war sehr unzufrieden mit meinem Leben, leider auch mit Lucian, wusste nicht wohin mit ihm oder mir, und hatte Gedanken die ich wirklich niemandem wünsche.

Damals ging ich – Gott sei Dank – sehr offen damit um. Viele von Euch schrieben mir, und gaben mir Kraft.

Um aus meinem tiefen schwarzen Loch wieder raus zu kommen, bat ich meine Hebamme um Rat & Hilfe. Ich traf mich wieder regelmäßiger mit ihr, schüttete ihr jedes Mal mein Herz aus, schrieb viel über meine Verzweifelung und schweren Momente auf dem Blog und bekam von ihr “Orthomol Vital F” verschrieben. Ein Vitamin Präperat das bei Burn Out verschrieben wird. Dieses half mir enorm schnell meinen Energiehaushalt wieder aufzufüllen und zu Kräften zu kommen.

Tagsüber war ich aktiver, frischer und irgendwie auch ausgeglichener, Nachts schlief ich tiefer und wesentlich erholsamer. Meine Mami war eine riesen Unterstützung, denn die nahm Lucian immer wieder zu sich, auch mal über Nachts, damit ich für mich sein konnte, bzw auch mal wieder alleine mit Georg. Das hatte uns auch gefehlt.

Es ging sehr schnell wieder bergauf, aber es war ein harter Weg bis oben. Und ich denke, ganz oben werde ich – vermutlich – nie wieder sein. Denn diese Phase, diese Gefühle haben eine dicke Narbe hinterlassen, und Narben sind sichtbar, Narben erinnern einen und leider schicken sie uns auch immer wieder zurück.

Ich habe viel mit Homöopathie geschafft, mit reden, mit Hilfe meiner Familie und mit Lucians Krippenstart – da war er 15 Monate alt. Aber ganz geheilt werde ich nie sein. Jedoch weiß ich jetzt, wie ich mit mir umgehen muss, wenn sich wieder so eine Situation anschleichen sollte oder wie ich schnell die Notbremse ziehen kann, wenn ich mal doch wieder überfordert sein sollte.

Leider war ich das diesen Sommer ganz eindeutig wieder. 3 Wochen KiGa frei und eine extra Woche Urlaub – hat mir leider gar nicht gut getan. Ich fiel schnell in alte Verhaltenmuster zurück, war schnell verzweifelt, schnell am Limit und habe leider viel geschriehen und geschimpft. Ich kam zu kaum etwas ausser Lucian zu entertainen und den Haushalt zu schmeißen und fühlte mich schnell wieder wertlos, unausgeglichen, nutzlos und träge.

Meine Arbeit – StarsChild – & mein Blog sind meine treibende Kraft und geben mir Sicherheit. Fällt diese weg, wird das Gerüst etwas wackelig und es droht zu kippen. Ich bin stolz es so offen sagen zu können, aber es schmerzt auch, denn es ist eine offene Erklärung an die Welt, ein Eingeständnis dass ich ganz sicher nicht die geborene Bilderbuch Mami bin, die ich ein Leben lang sein wollte.

Ich hatte Phantasien, Vorstellungen, Ideen und Bilder im Kopf, die einfach so nie waren. Nie sein werden. Das zu akzeptieren fällt mir nicht leicht. Es nimmt mir immer wieder die Lut zum atmen. Ich bin nicht so wie ich es gerne hätte. Gehabt hätte. Meine Vorstellung von mir als Mutter, von meinem Kind entsprechen nicht der Vorstellung aus meinen “Träumen”.

Das klingt alles sehr hart. Ist es auch. Ich liebe mein Kind. Liebe mein Leben, aber ich liebe meine Freiheit und meine Arbeit eben auch. Und das auszusprechen findet nicht immer Gleichsinnte, bzw. Gefallen. Und ich verstehe es.

Sicher nicht optimales Timing, der Urlaub war “endlich” zu Ende. Wer hätte gedacht das ich DAS jemals sagen würde – “endlich” geht der KiGa wieder los und ich kann mich endlich wieder in und auf meine Arbeit stürzen. Etwas vollbringen. Ein eindeutiges Resultat erzielen. Aber wie das Leben nun mal so spielt hatte ich die ganze erste Woche nach den Ferien eine Kehlkopfentzündung. Solche Halsschmerzen hatte ich schon lange nicht mehr. Es wird empfohlen, viel Ruhe, wenig bis eigentlich gar nicht sprechen.

Top Idee, wenn man sich für 7-14 Tage ins Kloster eincheckt. Weniger optimal mit einem sehr wissbigierigen 3 Järigen zu Hause, der auf JEDE Frage eine Antwort haben möchte, seinen Mund nicht halten kann und seine Grenzen ununterbrochen austetet. Ich bin erschöpft. Sehr. Bin müde. Frustriert. Habe das Gefühl als Mutter momentan komplett zu versagen. Ich möchte einen Nachmittag wieder Spaß haben. Mit Lucian nicht schimpfen oder ihn ermahnen müssen. Es ist eine Phase. Ich weiß, es wird wieder besser. Ich weiß.

Aber reden hilft, und bei mir eben schreiben noch mehr. Also – ich habs getan, ich habe es mal wieder zu “Papier” gebracht.

Am 31. August ist Lucians letzter Tag in seiner Krippe (ich sag immer KiGa) und am 1. September fängt der “echte” KiGa an. Ich bin aufgeregt, gespannt und freue mich auf wieder Routine und Alltag. Denn dann weiß ich das ich zu “meinen wichtigen” Dingen komme und so Lucian am Nachmittag nicht unter meinem Gefühl “nichts geschafft zu haben” leiden muss. WIN WIN.

Um mich aber immer wieder daran zu erinnern, dass es weiter geht, das LEBEN GUT IST UND ICH GLÜCKLICH sein sollte,… habe ich mir mein Mantra tätowieren lassen. Auf den den linek inneren Arm. Da schau ich dann immer wieder hin, atme tief ein und versuche es “entspannt” zu sehen. Manchmal klappt es sehr gut, manchmal gar nicht… I guess thats life.

Aber immer positiv bleiben. Dazu habe ich auch eine nette “Bastel-Idee” die auch ein süßen Geschenk ist.

Also Kopf hoch ihr verzweifelten Mamis und Hut ab an die Mamis die ihre Kinder immer um sich haben, die alles gebacken bekommen und nie die Nerven wegschmeißen. I DONT KNOW HOW YOU DO IT. Aber vielleicht verrät mir eine von Euch Ihr Geheimnis. :-)

HAPPY TUESDAY MAMis❤

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