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ANOTHER YEAR OLDER …

Wie die meisten von Euch mitbekommen haben, hatte ich am Samstag Geburtstag. 34. Ein Jahr älter. Ich habe ähnlich gefeiert wie letztes Jahr, in kleiner Runde, mit den Mädels, bei mir zu Hause. Ohne Lucian und Georg. Der war so lieb und verbrachte die eine Nacht bei seiner Familie mit Lucian.

Viele fragen mich dann immer “ist Georg nicht traurig dass er nicht an Deinem Geburtstag bei Dir sein kann?” Es ist schwierig. Natürlich hätte ich Georg gerne dabei. Aber da ich meine Mami seit letzten Jahr auch immer dabei habe, wenn ich mit den Mädels feier, fällt unsere Übernächtigungs-Option für Lucian flach. Insofern ist es schwierig.

Mein Geburtstag ist ein wichtiger Tag für mich. Bedeutet mir viel und feier auch gerne. Aber ich finde “gezwungenes” feiern mit dem Partner immer so unsexy … Georg und ich finden schon noch die Gelegenheit “zu feiern” aber es muss nicht sein. Wir haben uns, jeden Tag, fast jeden Abend und sind so sehr zufrieden und glücklich.

Meine Freundinnen, von denen die meisten auch Kinder haben oder eben noch sehr viel arbeiten, sehe ich kaum, bzw. kommen wir selten wirklich zum reden, da ist dann so ein Mädels Nachmittag herrlich. Qualitytime. Man muss sich auch im seine Freunde kümmern. :-)
Ich denke es hat allen sehr gut getan. Ich hoffe es zumindest.

Als dann alle gegangen waren und ich dann – obwohl sie dabei war – noch 50 Minuten mit einer meiner besten Freundinnen am Telefon geplaudert habe, ist mir einiges bewusst geworden. Vorallem weil ich an diesem Morgen, an meinem Geburtstag zu ganz schrecklichen Nachrichten aufgewacht bin. Paris.

Unser Leben ist – eventuell – kurz aber vorallem kostbar. Wir müssen es wirklich genießen und “auskosten”. Ich werde nicht alles hinschmeißen und nach Bali auswandern, obwohl ich mir das immer wieder überlege, aber ich werde einiges an meiner Einstellung zum Leben, in meinem Leben ändern und hoffentlich verbessern!

Ich werde vieles reduzieren, ausmisten, adaptieren. Werde versuchen die Zeit mit Lucian noch besser zu nutzen und auch wirklich aktiver mit ihm zu verbringen. Weniger mit dem Handy “spielen” … aufmerksamer mir und anderer gegenüber sein. Selbstbewusster und zufriedener. Dass das nicht immer möglich ist, ist mir klar, denn wir Menschen haben nun mal Launen, haben mal besser und mal schlechter geschlafen … aber ich werde mich eben bemühen. Und ich denke Bemühen ist das Zauberwort.

Es sind “Neu-Jahrs-Vorsätze” – und wie wir alle wissen, halten die meisten nur ein paar Wochen, ein paar Monate,… but it´s worth a try! :-) And I will try. Dementsprechend werde ich Euch auch auf dem “Laufenden” halten. Euch weiterhin Einblicke in mein Leben ermöglichen. Wenn Ihr das möchtet – klarerweise.

Als ich am Sonntag aufwachte, es war kurz vor 8.00 Uhr, aber ich hatte herrlichst durchgeschlafen und vorallem wirklich gut geschlafen. Ich frühstückte gemütlich – im Bett natürlich und beschloß mir mal wieder eine Doku auf Netflix anzuschauen. Entschied mich für TWINSTERS. Es war grossartig, herzzerreissend, herzerwärmend, rührend und verdammt viel Realität … ich kann ihn Euch nur wärmstens empfehlen.

Ich finde weinen am Sonntag immer sehr “cleansing” – hat etwas von Detox und Spiritualität. Und da ich gerade so schön drin war, beschloß ich gleich noch eine Doku hinten nach “zu schieben” … und entschied mich für BUT FIRST COMES LOVE. Und ich habe noch mehr geweint. Vor Freude, wieder vor Rührung und vielen weiteren Emotionen. Tat gut. Tat mir gut.

In dieser Doku fiel auch dann der Satz “When you lose a parent, your childhood is officially over. YOU are now the grownup!” Dieser Satz hat mich wirklich sehr zum Nachdenken animiert. Und ich musste klarerweise an Georg denken. Dessen Mami ja vor ein paar Wochen nach Jahrelanger Krankheit starb. Ich kann und will es mir nicht vorstellen. Noch muss ich es auch nicht, aber seit ich diesen Satz gehört habe, habe ich ein bisschen mehr Angst vor diesem Moment.

Denn auch wenn ich nun schon Mami bin, und das auch schon seit 3 Jahren, bin ich immer noch ein Kind. Das meiner Eltern. Meiner Mami. Und sollte sie mal nicht mehr sein, bin ich die “einzige” Mami in dieser “Equation”. Dieser Gedanke macht mich sehr traurig und ich muss jedes Mal fast zu weinen anfangen. Also seid lieb zu Euren Mamis, zu Euren Eltern. Schätzt sie und schätzt die Zeit mit ihnen, denn ohne sie wärt Ihr nicht da.

Ein weiterer Satz aus der 2. Doku war von der Art “Hebamme” und ich denke, wenn man mir den Satz so damals, vor der Geburt gesagt hätte, wäre ich vielleicht ein bisschen anders mit dieser neuen, ungewohnten Situation umgegangen… “When you give birth to your child, a little part of you as a woman dies. And that new part, motherhood only slowly takes over. So you will mourn that death. Eventually motherhood will take over.” – ist nicht ganz Wort für Wort so, aber ca. das was sie damit aussagen wollte. Ich habe noch nie einen besseren Vergleich gehört.

Ich weiß nicht ob Ihr Euch noch daran erinnert könnt, aber ich habe LANGE gebraucht um in meiner neuen Rolle, im Mamidasein, anzukommen. Damals schrieb ich darüber. Denn ich war sehr erleichtert als ich endlich über den “Tod von meinem vorherigen, bisherigen Leben” hinweg war.

Ihr seht, ich bin heute SEHR nachdenklich. Sehr tiefsinnig und eventuell macht nicht alles Sinn wie ich es geschrieben habe, oder in Euren Augen. Aber das ist ok. Denn das muss es nicht. Es macht für mich Sinn. Aber ich wollte es mit Euch teilen. Denn ich teile gerne meine Erfolge aber auch meine Niederlagen mit Euch. Ihr gebt mir immer wieder Halt, aber auch Kritik. Kritik ist nicht immer angenehm, aber manchmal muss sie sein. :-)

Bevor ich aber nun eine Philosophische Arbeit schreibe, gebe ich Euch noch einen letzten Satz mit auf dem Weg – ein französisches Sprichwort – PERFECT IS THE ENEMY OF THE GOOD. = “The perfect is the enemy of the good” is that we might never complete a task if we have decided not to stop until it is perfect. In that sense, completing the project well (“the good”) is made impossible by striving to complete it perfectly. The American equivalent is “If it ain’t broke, don’t fix it,” which cautions against trying to make something better that is already working well.

Also, gut ists.

HAPPY MONDAY MAMIs<3

P.S. Ich hatte einen wirklich tollen Geburtstag, möglich durch meinen liebevollen und aufopfernden Mann und meine Freundinnen die mich gefeiert und beschenkt haben! Danke! <3

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