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WHAT IF …

I could do it all over again …

Ich lebe prinzipiell mit und nach dem Motto – the past ist the past, never regret ANYTHING you have done, said or chosen … there was a reason for your action, for your behaviour, for your words. –> Which have made you to the person you are today. Will be tomorrow.

Ich bin sehr direkt. Sehr ehrlich. Authentisch sagen viele. Ich polarisiere gerne sagen die anderen. Ich komme oft als ziemliches Arschloch rüber … ja auch das wurde mir schon gesagt. Vorgeworfen.

Jaja, Social Media Personen … man kann und wird es NIE allen recht machen. Wichtig ist das man sich selbst am Ende des Tages in den Spiegel sehen kann und mit guten Gewissen in den Schlaf findet.

Das tue ich. Schlechtes Gewissen … habe ich selten. (Vielleicht bin doch ein Arschloch??). Aber ich bin nun mal wie ich bin. Ich wachse, entwickel mich weiter und lerne täglich dazu. Auf allen Ebenen. Schaue nach vorne. Nicht zurück.

Jedoch habe ich mich unlängst gefragt, “was würdest Du Dir selber sagen, wenn Du jetzt Dein erstes Kind bekommen würdest? Worauf würdest Du hinweisen, was würdest Du verschweigen?” … und oft fragen ja auch Freunde, die ihr erstes Kind bekommen, “was könnt Ihr uns für Tips geben?” …

Ähm, ja, ich weiß nicht. Es gibt kein Rezept. Kein Kind ist gleich. Keine Partnerschaft vor und schon gar nicht nach einem Kind ist gleich … es passieren so unterschiedliche Dinge in und mit einem … man muss da reinwachsen. Die einen tun sich leicht, die anderen eben schwerer.

Ich tat mir schwer. Am Anfang. Die ersten 2 Jahre. Ich fands wahnsinnig anstrengend. Draining um es auf den Punkt zu bringen. Auslaugend heißt es glaub ich übersetzt …

Ich fands nicht schön. Nicht toll. Es war, irgendwie alles sehr negativ und ungut. Heute finde ich das sehr schade. Schade für mich als Mami, sehr schade für Lucian als Kind. DAS ist doch tatsächlich etwas das ich rückgängig machen wollen würde. Auf der anderen Seite,… wäre das alles nicht so passiert, so abgelaufen, dann wäre Lucian heute nicht der der er ist und ich nicht die die ich bin.

Ich bin HEUTE sehr glücklich in meiner Rolle als Mami. Habe mich gefunden, mich eingeordnet. Gehe auf. Aber ja, auch ich habe noch Tage an denen es mich ankotzt. Wo ich nicht will, nicht kann … das ist NORMAL. Das gehört dazu. Das ist ok. Das ist akzeptiert. Es geht (uns) allen SO!

Jedoch WENN ich es nochmals durchleben könnte … dann würde ich auf vieles einfach scheißen. Ja wirklich. Auf die vielen Brunch-Coffee-Whatever-Dates auf die ich mich eingelassen habe, die ich unbedingt mitmachen wollte. Sie waren lustig und meistens haben sie auch gut getan. Vorallem an Tagen wo mir mit Baby die Decke auf den Kopf gefallen ist … aber ich würde mir einfach mehr Zeit nehmen mein Kind kennen zu lernen. Es zu riechen, zu halten, zu streicheln, es anzuschauen, es zu halten, zu spüren …

Er hatte Bauchweh. So Bauchweh. Er hatte Koliken. Furchtbar schlimme. Er hat geschriehen. Viel. Fast immer. Es war kaum möglich ihn nur anzuschauen. Ich hatte Schmerzen, weil ich ihm nicht helfen konnte und ich das Gefühl hatte als Mutter, in meiner mir noch so fremden & neuen Rolle, zu versagen. Komplett.

Aber jetzt würde ich ihm die Zeit geben auf mir zu schlafen. So lange er es will. So viel wie er will. Ihn meine Wärme spüren zu lassen. Das tat ihm gut. Da wollte er sein. Auf und bei mir. Und ich war so verzweifelt, ich konnte es ihm nicht geben. Habe seine Sprache nicht gesprochen – sie nicht verstanden. Ich war so frustriert. Es war so eine elende Zeit und wenn ich daran zurückdenke muss ich weinen. Vor Herzschmerz. Ich will diese Zeit nie wieder zurück haben … NIE.

Ist es furchtbar das ich das sage? So denke? Ich bin froh dass ich diese Zeit überlebt habe. Nicht in einen Baum gefahren bin, wie ich es mir immer wieder ausgemalt habe … die PPD war fies. Sie nahm mich gefangen und lies mich nicht mein Kind, mein Baby geniessen und ihm die Ruhe, die Zeit geben die er so gebraucht hätte. Verdient hätte.

Ich würde nicht verzweifeln wenn die Wäsche mal ein paar Tage liegen geblieben wäre. Ich würde mal das Geschirr Geschirr sein lassen. Ich würde mir wünschen ein Baby zu haben das keine Bauchschmerzen hat und einen Körper der nicht unter Depression leidet.

DAS würde ich anders machen. If I could. But I cant. Und daher akzeptiere ich was war. Die Fehler die ich als Mami gemacht habe. Ich blicke in die Augen meines Sohnes und mein Herz fängt zu leuchten an. Er umarmt mich und sagt “Mami I love you – ich lieb Dich!”. Und das einfach so. Weil er mich tatsächlich liebt. Bedingungslos. Just because. Weil ich eben seine Mami bin.

Weil er meine Liebe spürt. Sie immer gespürt hat. Auch an den schlechten Tagen. An meinen dunklen Tagen. An den Tagen wo nicht mal ich mehr an die Liebe geglaubt habe. Aber sie war da.

Also Mamis, lasst mal gut sein. Liebe ist am Ende des Tages immer stärker. Und diese Liebe spüren sie. Egal wie mies ihr drauf seid. Egal wie bös ihr mal schauen solltet. Die Liebe und die Wärme ist wichtig… der Rest kommt von selbst. Das ist die Hauptsache. Also versucht Eure Fehler beim nächsten Kind – falls es eines geben sollte – besser, gut oder anders zu machen. Aber auch dieses Kind wird geborgen wachsen. Denn Du bist seine Mami. Du liebst es. Immer. Bedingungslos. So wie ich meines liebe. Immer.

HAPPY MONDAY MAMIs❤ (dont ever forget to be kind & forgive. Especially (to) yourselfs)

©LISA BERGER PHOTOGRAPHY

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