Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.

THE JOURNEY TO …

… Baby Nr. 2.

Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt darüber schreiben soll. Aber warum eigentlich nicht? Ich schreibe doch sonst auch über <strong>ALLES</strong>.

Das Wort Privat kommt in meinem Wortschatz sehr, sehr selten vor. Und deswegen, um vielleicht auch anderen Mut zu machen, sie zu “unterstützen”, ihnen, Euch, zu zeigen, dass Ihr nicht alleine seid. Dass viele zu kämpfen haben. Viele warten müssen.

Als Lucian 1 Jahr alt war, beschlossen Georg und ich – “wir möchten noch ein Kind”. Abgesehen davon, wollten wir immer mehr als “nur” 1 Kind haben. Zu der Zeit, schlich sich aber gerade meine PPD (Postpartale Depression) ein. Beziehungsweise war sie schon voll da, ausgewachsen und hatte Überhand über mein Leben genommen, aber ich hatte es zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz realisiert.

Dieser Zeitpunkt ist mittlerweile sehr lange her. Über 1 Jahr um genau zu sein. Rückblickend, bin ich wirklich sehr erleichtert, dass ich nicht schnell schwanger geworden bin. Dass wir heute noch keine 2 Kinder haben. Denn das hätte ich nervlich, in der Situation wahrscheinlich nicht ausgehalten. Und ich glaube, manchmal schützt der eigene Körper einen vor solchen Situationen. Also mal Danke.

Als ich meine PPD dann ganz gut im Griff hatte, waren die meisten meiner Freundinnen wieder schwanger oder standen kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes. Bei vielen ist es wirklich sehr schnell gegangen und die Kinder haben einen geringen Altersabstand. Es war nicht immer leicht mitanzusehen, wie sie alle so schnell, so frei von Last schwanger wurden. Als könnte man sie beim BILLA kaufen… die Schwangerschaft. Da machte sich mein eigener Wunsch nach einem weiteren Kind auch wieder stark bemerkbar.

Doch nach allem was geschehen war fragte ich mich selber immer wieder “will ich mir das nochmals “antun”? Ich habe es ja beim ersten kaum gepackt. Bin daran fast zu Grunde gegangen. Schaffe ich das? Schafft das unsere Ehe? Meine jetzt so gut aufgebaute Beziehung mit Lucian? Und wenn ich es nicht schaffe – was dann? Nimmt meine Mami mir beide Kinder ab, wenn ich mal nicht kann?” Fragen über Fragen, die manchmal stärker und manchmal viel leiser waren. Aber sie waren da. Sie beschäftigen mich. Immer wieder.

Daraufhin beschlossen Georg und ich es ganz entspannt auf uns zukommen zu lassen. Mal schauen was passiert. Tja, und das ist jetzt genau wieder ein Jahr her. Es gab Monate, an denen ich meine Periode verfluchte, verzweifelt war, meinen Körper (nicht ganz unberechtigter Weise – aufgrund meiner Endometriose) in Frage gestellt habe, und mich schon im IVF Zentrum oder beim Adoptionsverfahren gesehen habe. (Soll nichts schlimmeres passieren, aber ich hätte gerne noch ein leibliches Kind, und wenn möglich ohne IVF)

Die anderen Monate, die in denen wir auf Hochzeiten und tollen Festen eingeladen waren, war ich so unendlich dankbar, meine Periode bekommen zu haben – “ich kann rauchen und etwas trinken, muss mir keine blöden Ausreden einfallen lassen, um niemanden “erklären” zu müssen, warum ich denn heute nicht rauche… (obwohl, oder genau weil ich das NUR bei Einladungen, Festen, Hochzeiten &amp; Co. mache)…

Es war und ist immer noch eine sehr schwierige Situation. Aber am Ende des Tages hoffe ich jedes Monat erneut, meine Periode nicht zu bekommen und einen Schwangerschaftstest machen zu können der mir POSITIV anzeigt und mir meinen Wunsch nach einem zweiten Kind erfüllt, bestätigt!
Wir warten. Immer noch.

Jedoch muss ich auch gestehen, dass wir es bis dato nie wirklich “herausgefordert” haben. Ich habe 1 Monat mal einen Ovulationstest gemacht. Sonst, verlasse ich mich auf mein Gefühl, meinen Eisprung zu spüren, und richte mich etwas nach meiner Ovulationskalender-App auf dem iPhone. Und mein Zyklus stimmt ganz genau nach dem!

Da wir aber jetzt ein bisschen “mehr” machen möchten, um den gewünschten Effekt etwas zu beschleunigen, habe ich jetzt mal – für den Anfang – einen Hormonstatus machen lassen. Das Ergebnis habe ich leider noch nicht. Aber um ehrlich zu sein, hoffe ich fast, dass sie mir sagen, es ist etwas nicht in Ordnung, denn ist das der Fall, dann kann man etwas dagegen tun. Meistens zumindest. Und den “Fehler” beheben.

Ich bin gespannt.

Jetzt haben wir April, alles davor schrieb ich im Februar. Ich bekam mein Hormonstatus-Resultat natürlich schon längst zurück. Alles in bester Ordnung. Das wollte ich nicht hören. Obwohl es ja gute Nachrichten sind.

Als ich mit einer Freundin darüber sprach, die schon 2 Kinder hat, riet sie mir, mich mit meiner GYN mal über “Gelbkörperhormon Tabletten” zu unterhalten. Sie hätte gute Erfahrungen damit gemacht. Ich recherchierte natürlich sofort… und es stellte sich heraus, dass gerade bei Endometriose oft ein Präperat Namens “Duphaston” verschrieben wird. Zuerst war ich etwas böse, dachte mir “warum hat mir meine GYN diese Information vorenthalten?”… Aber ich rief sie gleich an und bat sie mir dieses Präperat einfach zu verschreiben, damit ich alsbald damit beginnen konnte.

Ich nehme es jetzt – das erste Mal. Jedoch ein anderes Präperat, von dem meine Gyn überzeugter ist. “Utrogestan”. Soll es immer ab dem 15. Zyklustag nehmen und bis zum 25. Also 10 Tage. 3 Zyklen haben wir uns mal vorgenommen. Heute ist Zyklustag 21. Also noch 5 Tage an denen ich es am Abend vor dem Schlafen gehen nehmen muss. Es macht nämlich ziemlich müde…

Wenn also alles gut geht, dann bekomme ich in einigen Tagen meine Periode NICHT, und bin schwanger. Schwanger mit Baby2. Ich wäre der glücklichste Mensch… so unendlich glücklich und dankbar. Aber jetzt heißt es noch abwarten… Am 26. Zuyklustag soll ich dann einen Frühschwangerschaftstest machen, und wenn der positiv ist, das Präperat weiter nehmen, damit ein eventueller Schwangerschaftsabgang verringert/verhindert werden kann. Fingers crossed.

Heute am Abend bin ich wieder mal bei meiner GYN zur Kontrollen. Mal schaue was sie so sieht und sagt… ich bin sehr gespannt. Denn oft, war ich kurz vor meiner Periode bei ihr – alles sah nach einer eventuellen Schwangerschaft aus. Hopes were high,… aber dann doch ichts! :-( Ich berichte.

Also der Besuch, das Gespräch mit meiner GYN war, sagen wir mal, ernüchternd… ich wurde gar nicht untersucht. Sie wollte einfach die Lage besprechen. Einen Art Zeitplan festlegen. Mich über alles aufklären, damit ich bescheid weiß. Aber sie meinte auch, eine weitere Lapraskopie, aufgrund meiner Endometriose sei nicht in ihrem Sinn, bzw. würde sie mir das nicht “antun wollen”. Wenigstens etwas.

Jedoch ist Sie nicht besonders überzeugt, dass ich mit Hilfe von Utrogetsan schwanger werde. Ich darf es nicht als magische Pille sehen. Denn eigentlich ist ja mein Hormonhaushalt, mein Status OK. Und meine Zyklen sehr genau. Aber schaden kann es nicht – also why not… Aber was wäre denn dann Plan B? oder C? Wie soll ich es angehen? Was soll ich ihrer Meinung nach machen? Anders machen, besser machen??

Sie schlug mir Clomiphen vor. Meinte dadurch würden wir meinen Eisprung einfach etwas stimulieren. Ihn verbessern, die Chancen erhöhen. Jedoch gibt es hier einen kleinen Risikofaktor. Denn eine Mehrlingsschwangerschaft ist hier nicht asugeschlossen… Also Zwillinge – bitte nicht falsch verstehen – wären das aller schlimmste für mich. Jetzt. Aber wenn es die Chancen erhöt… ich kenne ein paar die mit Clomiphen sehr schnell schwanger geworden sind. Und nur 1 Kind bekommen haben.

Soll ich es gleich probieren? Falls ich jetzt – dieses Monat – nicht schwanger sein sollte… ? Thats a tough decision. Obwohl ich doch schon SO gerne schwanger wäre, mich schon so gerne auf ein weiteres Kind freuen würde… macht mir dieser Schritt, diese Entscheidung etwas Angst. Und wenn es damit nicht klappt? Dann kommt Plan C ins Spiel. IVF. Invitro Fertilisation. Das heißt Hormonbehandlung, Befruchtung in der Schale, und befruchtetes Ei wieder einsetzen. Da ist aber die Chance auf eine Mehrlingsschwangerschaft genauso hoch, wenn nicht sogar viel höher…

Aber es war ja noch nicht alle Tage. Ich hatte noch ein paar Tage mit Utrogestan vor mir und dann einen Schwangerschaftstest am 26. Zyklustag.

Der war dann leider Negativ. Ich war sehr traurig. Aber somit wusste ich, am Dienstag sollte ich dann meine errechnete Periode bekommen. Die kam dann aber nicht. Nach 3 Tagen drüber, und Stunden im Internet, beschloss ich noch einen Test zu machen. Der war auch wieder Negativ. Ich verstand die Welt nicht mehr. Die Hoffnung stieg wieder, aber ich versuchte “realistisch” zu bleiben um dann nicht wieder zu hart zu fallen. Heute, 4 Tage nach errechneter Periode, wachte ich mit ihr auf. Tatsächlich nicht schwanger. Ich kann momentan nicht sagen, ob der Schmerz der Periode oder der, des nicht schwanger seins, stärker ist. Fühle mich im Stich gelassen, verraten und leer.

Also vielleicht doch Clomiphen? Ich werde überlegen, und mich dann entscheiden.

— > TO BE CONTINUED…

HAPPY WEDNESDAY – HAPPY HUMPDAY – MAMIs❤

share

No Comments Yet.

What do you think?

Your email address will not be published. Required fields are marked *